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Veranstaltungs-Tipp am 15.09.2026

Gemeinschaftliches Wohnen ist Teamarbeit. Ein solches Projekt lebt von den Menschen, die es tragen – mit ihren Ideen, Kompetenzen, Überzeugungen und Kompromissbereitschaft. Doch oft wird unterschätzt, wie viele Akteure wirklich beteiligt sind, bis aus einer Idee ein fertiges Wohnprojekt entsteht.
Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung in die Beratungsstelle ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Die Anmeldung finden Sie auf unserer Website www.buk-stuttgart.de.

Veranstaltungs-Tipp am 29.09.2026

Wer sich mit gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen beschäftigt, merkt schnell: Es gibt nicht die eine Form des Zusammenlebens. Stattdessen begegnen uns unterschiedliche Modelle – von lose organisierten Hausgemeinschaften bis hin zu genossenschaftlich getragenen Großprojekten. Diese Vielfalt ist eine große Stärke – sie kann aber anfangs auch ganz schön unübersichtlich wirken. Was passt zu mir? Diese Frage steht oft am Anfang. Denn gemeinschaftliches Wohnen bedeutet für jede Gruppe etwas anderes: Für die einen ist es die gemeinsame Küche und das geteilte Gästezimmer.
Für andere das solidarische Miteinander im Alltag – mit gemeinsamer Gartenarbeit, Kinderbetreuung oder Pflegeunterstützung im Alter. Und manche legen den Fokus auf nachhaltiges Bauen, ökologisches Leben oder alternative Eigentumsformen. Unsere Aufgabe als Beratungs- und Koordinationsstelle ist es, diese Vielfalt sichtbar und zugänglich zu machen – und Orientierung zu bieten. Wir helfen, Wohnformen zu unterscheiden, Modelle zu verstehen und erste Schritte zu gehen. Denn der Wohn-Dschungel muss kein Irrgarten sein – sondern kann ein spannender Weg durch neue Lebensformen sein.
Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung in die Beratungsstelle ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Die Anmeldung finden Sie auf unserer Website www.buk-stuttgart.de.

Veranstaltungs-Tipp am 13.10.2026

Wohnraummangel, steigende Baukosten, Flächenverbrauch, Energiekrisen und nicht zuletzt der Klimawandel fordern uns heraus, das Bauen grundlegend neu zu denken. In diesem Kontext bekommt eine Idee ganz neue Relevanz: gemeinschaftliches Bauen im Bestand. Es geht darum, nicht immer neu zu bauen, sondern Bestehendes klug weiter zu nutzen. Häuser, Höfe, ehemalige Schulen, Bürogebäude, Bauernhöfe, Industriehallen – viele Gebäude stehen leer oder werden untergenutzt. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Wohn- und Lebensformen. Doch was bedeutet das konkret?
Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung in die Beratungsstelle ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Die Anmeldung finden Sie auf unserer Website www.buk-stuttgart.de.


Kommunen und Wohnprojekte
Handlungsfelder und Instrumente zur Unterstützung selbst organisierter Wohnformen

Wie können Kommunen und Wohnprojekte im Sinne einer gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik kooperieren? Larisa Tsvetkova beleuchtet am Beispiel von Tübingen, Leipzig und Hamburg kooperative Quartiersentwicklungen und Verfahren mit gemeinschaftlichen, vielfältigen und nicht spekulativen Wohnprojekten. Dabei zeigt sie die große Bandbreite der kommunalen Handlungsfelder und Instrumente im Kontext unterschiedlicher städtebaulicher Rahmenbedingungen und wohnungspolitischer Zielsetzungen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Finanzialisierung von Wohnraum und der marktbedingten Nachteile gemeinwohl-orientierter Wohnformen wird deutlich: Eine kommunale Unterstützung von Wohnprojekten ist dringend notwendig.

Förderfinder in Bayern

Die Vielzahl an unterschiedlichen Förderungen macht es einem nicht leicht, sich in der Förderlandschaft zurecht zu finden. Mit dem neuen Förderfinder Bayern können nun sämtliche Förderleistungen durchsucht werden. Der Förderfinder bietet eine einfache und umfassende Suche in verschiedenen Bereichen. Die Suchergebnisse zeigen die förderberechtigten Stellen, das Ziel der Förderung, die Voraussetzungen zur Antragsstellung sowie erforderliche Unterlagen zur Antragsstellung, Fristen und Verfahrensablauf. Sehr hilfreich! Mehr auf der Homepage Förderfinder.


Gemeinschaftliches Wohnen gegen Einsamkeit?

Der SWR-Artikel "Immer mehr Menschen fühlen sich einsam: Gemeinschaftliches Wohnmodell als Chance?" beschäftigt sich mit dem Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung - in Baden-Württemberg fühlt sich etwa jeder Dritte einsam. Was tut die Politik dagegen und wie helfen gemeinschaftliche Wohnprojekte hierbei? Eine Ulmer Nachbarschaftsinitiative mit einem gemeinschaftlichen Wohnmodell zeigt, wie soziale Teilhabe einsamen Menschen helfen kann. Es handelt sich um eine Wohnform mit eigenen Wohnungen, aber geteilten Gemeinschaftsräumen und Aktivitäten; Nachbarn grüßen sich, frühstücken zusammen, lesen, stricken und feiern gemeinsam. Politische Unterstützung allein reicht nicht, doch Projekte wie dieses können beitragen, soziale Kontakte zu fördern und Einsamkeit zu mildern. Hier geht's weiter zum Artikel. Viel Spaß beim Lesen.


Neues Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias

Das bekannte Wohnprojekte-Portal der Stiftung trias hat einen neuen Look bekommen und wurde um Funktionen ergänzt, um Interessierten und Gruppen in Zukunft noch besser bei der Vernetzung und Umsetzung ihrer Projekte zu helfen. Es werden nun die Fäden und Themen des Gemeinschaftlichen Wohnens verbunden: Wissen, Veranstaltungen, Publikationen und natürlich weiterhin die Projektsuche als Herzstück.
Das Wohnprojekte-Portal bleibt weiterhin kostenlos. Auch die Fachpublikationen der Stiftung trias werden im neuen Portal kostenfrei in digitaler Form zur Verfügung gestellt.


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